Angepinnt NZ Lysmata kuekenthali - gelungen!

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    • Hallo Wolfgang!

      Die Larve mit den Paddeln ist ca. 1,5 cm lang. Ohne Paddel - vor der letzten Häutung - hat sie knapp einen cm gross. Es sind Riesendinger! Vorallem wenn man frisch freigesetzte Larven als Vergleich vor sich hat, und dann weiss, wo die noch hin sollten, dann erscheint einem das als unglaublich! Das fertige Garnelchen ist auch ungefähr knapp einen cm gross. Hier eine Larve vor der letzten Häutung. Das Bild ist nicht das Beste! Aber da Ruedi nun mittlerweile ausgerüstet ist wie Inken Krause, werde ich sicher noch ein besseres Bild einstellen können.
      Bilder
      • Larve2-vom-140612.jpg

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      Liebe Grüsse aus der Schweiz

      Brigitte

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Brigitte ()

    • Hallo Brigitte!

      Danke schön! Das sind ja wirklich Brocken. Meine sind jetzt 19 Tage alt und ich dachte, die wären schon ordentlich gewachsen. Oh je. Gestern habe ich den Kreisel entleert und gereinigt, das hat wohl einigen wieder das Leben gekostet. Wenn ich bedenke, mit wie vielen ich gestartet bin und wie sich die Schwundquote schon bisher darstellt, dann habe ich für die lange Restlaufzeit nicht viel Hoffnung. Aber die neue Generation steht ja auch schon am Start.
      Meiner Beobachtung nach spielt die Temperatur bei der Entwicklungsgeschwindigkeit eine große Rolle. Bei 25° C geht es so, bei 26° wird es schon besser und bei 27° sind sie den kühleren Kolleginnen weit voraus. Deckt sich das mit deiner Erfahrung? Denn dann sollte man vielleicht einmal mit 29/30° C fahren ?(.

      ...da Ruedi nun mittlerweile ausgerüstet ist wie Inken Krause...
      Du meinst fototechnisch, oder? :D

      Gruß

      Wolfgang
      Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!
    • Hallo Wolfgang

      Ja, Wolfgang, fototechnisch....NICHT (!!!) physisch :ja: Eigentlich sollte ich es ja wissen: Kommunikation mit Dir soll/muss zwingend präzise erfolgen :D Aber gut hast Du mitgeholfen, dass nun weitere allenfalls auftauchende Missverständnisse aus dem Weg geräumt sind :D

      Es ist halt ungeschickt, wenn zum gleichen Thema in zwei verschiedenen threads diskutiert wird. Bei Lysmata kuekenthali-Larven habe ich das mit der Temperatur schon mal beschrieben.

      Ich bin keine Kreiselzüchterin, weil ich den Vorteil eines Kreisels gegenüber einem herkömmlichen kleinen Becken noch nicht gefunden habe. Dass Larven in den Ecken hängen bleiben, habe ich bei all den hunderten Garnelenlarven noch nie gesehen. Das hat mal jemand geschrieben, und ich habe das Gefühl, einer schreibts dem anderen ab. Auch halten sich die Larven selber in der Schwebe (nur mit einem Luftschlauch im Becken). Aber es ist eine Tatsache, dass bei der Reinigung des Bodens auch Larven mitaufgesaugt werden. Das ist äusserst ärgerlich, denn die ganz kleinen (halt noch weissen Larven) sehe ich fast nicht im Gefäss. Ich muss es stehen lassen, bis es dunkel ist, dann mit der Taschenlampe reinleuchten. Sie sammeln sich dann im Lichtkegel und ich kann sie mit einer Pasteurpipette (Spitze ein wenig abgeschnitten, damit die Oeffnung grösser wird) wieder aufsaugen. Das ist der Job, den ich am wenigsten gern mache. Ich bin damit jeweils fast eine halbe Stunde bestäftigt. Aber genau diese Arbeit hilft eben mit, dass ich sehr lange, sehr viele L. kuekenthali-Larven hatte. Die restlichen Verluste gehen u.a. auch zu Lasten der Häutungen in den letzten Stadien.
      Liebe Grüsse aus der Schweiz

      Brigitte
    • Original von Brigitte
      Dass Larven in den Ecken hängen bleiben, habe ich bei all den hunderten Garnelenlarven noch nie gesehen. Das hat mal jemand geschrieben, und ich habe das Gefühl, einer schreibts dem anderen ab.


      ------ OT------

      Huch, das stammt wohl noch von mir aus den 80igern als ich damals versuchte Lysmata amboinensis aufzuziehen. Ich hatte die Larven erst in einem kleinen Aqua, da sammelten sie sich in einer Ecke. Hing aber mit dem Lichteinfall zusammen LOL

      Aber stimmt schon, wenn einer mal was schreibt, liest man das immer wieder. Manchmal kommen da auch lustige Sachen heraus. Zum Beispiel benützte ich mal durch einen Übersetzungsfehler das Wort "Grünstress" in Zusammenhang mit Rhodomonas. Diesen Begriff gibt es gar nicht und trotzdem findet man ihn heute sogar via Google

      -----off topic Ende ------

      Brigitte, was machen die anderen Larven? Ich hoffe, die ziehen bald nach! Und noch eins: wir wollen mehr Bilder!
      lg
    • Huhu Angi!

      Ich hab keine Ahnung, von wem das ursprünglich stammt ;) Aber ich hab das mal irgendwo im Internet gelesen und kann das so eigentlich nicht unterschreiben. Du kreierst manchmal schon lustige Wort....das stimmt. Dein Wort "Lagunenfeeling" beinhaltet meiner Meinung nach schon eine klare Definition :ja:

      Ja, Angi, ihr kriegt mehr Bilder, sowohl von den Larven als auch vom fertigen Garnelchen ;) Ich werde meinem fototechnisch(!!)wieinkenkrauseausgerüsteten Ruedi den Auftrag erteilen :D

      Von den elf restlichen Larven ist eine erst ungefähr ca. 6-7 mm gross! Ich stell mir schon vor, dass ich die eventuell als Weihnachtsgeschenk bekomme ?(
      Liebe Grüsse aus der Schweiz

      Brigitte
    • Hallo Brigitte!

      Ein wenig Spaß darf/muss schon sein, zumal bei einem so erfreulichen Thema! Und ich bin froh, dass Ruedi immer noch der Original-Ruedi ist :D. Fotoauftrag an Ruedi finde ich sehr gut!

      Den anderen Thread habe ich schon noch im Bewusstsein, aber wenn ich dich richtig verstanden habe, ging es dir dort darum, zum Ende der Entwicklung hin die Temperatur zu erhöhen, um einen Umweltreiz für die Umwandlung zu schaffen. Mir geht es darum, die Larven von Anfang an bei erhöhten Temperaturen zu halten, um die Entwicklung über die gesamte Zeit etwas zu beschleunigen. Nach meinen bisherigen - zugegebenermaßen dürftigen - Erfahrungen sollte das einen Versuch wert sein. Allerdings muss man dabei sicher den Sauerstoffgehalt, die bakterielle Entwicklung und evtl. Häutungsprobleme im Auge behalten. Nur, wenn man ein Problem erkennt, ist es für diesen Schwung Larven meist schon zu spät...

      Gruß

      Wolfgang
      Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!
    • Sorry leicht Off topic:

      huhu Ihrs,

      Original von BrigitteDass Larven in den Ecken hängen bleiben, habe ich bei all den hunderten Garnelenlarven noch nie gesehen. Das hat mal jemand geschrieben, und ich habe das Gefühl, einer schreibts dem anderen ab. Auch halten sich die Larven selber in der Schwebe (nur mit einem Luftschlauch im Becken).



      meine ersten Versuche mit Landeinsiedlerkrebs-Larven fanden in eckigen Becken statt. 15-20 Liter Becken, mit Luftheber/Luftpumpe und leichter Strömung.

      Und bei mir hingen sie in den Ecken, aber nur Abends und Nachts als nur die Mondlichter an waren.
      Tagsüber mit vollem Licht, schwirrten sie wild rum. Sammelten sich an versch. Stellen. Aber nicht so geknubbelt wie Nachts.

      Ich für meinen Teil fand das "Schwebe Verhalten" der LEK Larven im Kreisel konstanter. Sie blieben schön in der Mitte oder in der leichten Kreiselströmung. Mal mit Eigen-Energie, mal liessen sie sich treiben (So wirkte es für mich :) )
      Viele Grüße,

      Curlz

      curlz-crabs.blogspot.de/

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Curlz ()

    • Hallo!

      Ich glaube schon, dass der Kreisel vor allem strömungstechnische Vorteile hat, aber optimal finde ich ihn vor allem in der Handhabung (Reinigung) nicht. Ich denke auch, dass Larve nicht gleich Larve ist und für manche Arten der Kreisel vorteilhaft, für andere vielleicht sogar nachteilig ist. So kann ich mir vorstellen, dass manche Larven gegen das permanente Verdriften angehen und dabei viel Energie vergeuden. Andererseits müssen sie keine Energie aufwenden, um in der Wassersäule zu bleiben. Nur der Versuch macht klug und der Erfolg von Brigitte zeigt, dass es sogar (oder vor allem?) bei den langwierigen und empfindlichen Lysmata kuekenthali auch gut ohne Kreisel geht.

      Übrigens hat mich die Hautzupfaktion an meine hellseherischen Fähigkeiten erinnert. Bereits im Februar 2008 habe ich es gewusst! ;)

      Gruß

      Wolfgang
      Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!
    • Hallo zusammen!

      Also, Wolfgang, Du hast schon Recht. Larve ist nicht gleicht Larve. Bei meinen Thor amboinensis habe ich bald mal bemerkt, dass ich die nicht direkt von oben beleuchten kann. In den Thorlarvenbecken war immer indirektes Licht. Ich hatte dann mal das Glück, Till Deuss in Sindelfingen zu treffen. Das haben wir über T. amboinensis diskutiert. Als ich ihm dann meine Erfahrung betr. Licht mitgeteilt habe, hat er mir bestätigt, dass er die selben Erfahrungen gemacht hat und die Thörchen nicht mit direktem Licht von oben beleuchtet.

      Ja, Curlz, die Lysmata-Larven verhalten sich in der Nacht auch anders als am Tag. Leuchte ich in der Nacht in die Becken, dann sind die meisten vorne an der Scheibe, und im Lichtkegel sammeln sich dann auch noch die, die weiter hinten im Becken schwimmen. Aber passieren tut das nichts (ich meine, dass sie hängen bleiben). Wenn das Licht am Morgen wieder angeht, schwimmen die wieder im ganzen Becken verteilt.

      Ist ja toll der link ;) Siehst Du? Seit vier Jahren bastle ich nun an der L. kuekenthali :ja:

      Ah, noch was zur Temperatur: Ich hab halt mal versucht, einen Blick in die Natur zu werfen. Dass sie von Anfang an temperaturmässig so hoch gehalten werden, ist eigentlich nicht wirklich "naturidentisch". Aber ich lasse mich von Wolfgangs Beobachtungen mit zwei unterschiedlich temperierten Becken überraschen ;)
      Liebe Grüsse aus der Schweiz

      Brigitte
    • Hallo Brigitte!

      Ich habe große Achtung vor Leuten, die nicht sprunghaft von einem oberflächlichen Versuch zum nächsten springen. Mehrere Jahre an einer Art und 95 Tage an einer Larve dran zu bleiben, das zeugt schon von Ernsthaftigkeit, vor allem aber Leidenschaft. Ich denke, das ist ein mindestens ebenso wichtiger Faktor wie Futter, Temperatur oder die Beckenform.

      Ich bin mir noch nicht sicher, ob eine erhöhte Temperatur wirklich günstig ist. Schnelles Wachstum muss nicht gesundes Wachstum sein. Und die Wasserwerte müssen noch mehr beachtet werden. Da ich ganztägig außer Haus bin, ist das nicht so einfach und kostet manchmal auch Überwindung.

      Ich habe auch noch eine Frage an alle: Habt ihr den Eindruck, dass Lysmata kuekenthali ein Dauerlaicher ist oder tragen die Tiere eher nur saisonal. Ich meine ersteres.

      Gruß

      Wolfgang
      Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!
    • Hallo Brigitte!

      Eine Frage: Entwickeln sich bei dir die Larven kontinuierlich oder schubweise? Der Hintergrund der Frage ist, dass ich 25 Tage alte Lysmata kuekenthali-Larven habe, die jetzt bereits jenseits der 5 mm Grenze liegen (mit noch längeren Paddeln). Wenn die sich kontinuierlich weiter entwickeln, müssten sie nach 95 Tagen eine unrealistische Größe erreichen. Also denke ich, es geht jetzt langsamer oder schubweise mit Wachstumspausen voran.

      Gruß

      Wolfgang
      Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!
    • Hallo Wolfgang!

      Die Entwicklung findet - so wie ich beobachtet habe - schon schubweise statt. So am Anfang war ich auch erstaunt, wie häufig die Häutungen vor sich gingen....und dann.....schon die ersten Paddel. Aber dann dauerte es immer länger bis zur nächsten Häutung. Und die Letzte lässt echt auf sich warten ?( Ich habe jetzt noch neun Larven. Schon wieder zwei weniger. Heute sind die 101 Tage alt.

      Ich bin wirklich gespannt, welche Beobachtungen Du noch machst.
      Liebe Grüsse aus der Schweiz

      Brigitte