Beiträge von Stef

    Sie sind jetzt 7 Wochen alt und richtige Fische.

    Das Längenwachstum ist jetzt gebremst, dafür geht's jetzt in die Höhe plus Farbe.




    Die Farbe variiert von hellbraun bis schokobraun, mit und ohne Punktemuster.


    Die Kunststoffröhrchen haben mich nicht so begeistert. Die jungen Butterfischchen leben im Hafen in Algenbüscheln und so mache ich das auch. Man sieht sie damit nicht sooo gut, aber es entspricht eher dem natürlichen Verhalten. Außerdem nehmen die Algen auch Nährstoffe aus dem Wasser auf.


    Die Butterfischchen sind jetzt ca. 3cm groß. Heute gab's Strömung in Form eines Lufthebers, zuvor war es nur ein Luftröhrchen. Weil... morgen beginnt das Experiment Frostfutter phatgrin

    ...und die ersten bekommen Farbe! :laola:


    Sie sind jetzt ca. 5 Wochen alt.

    Das Wasser ist schon wieder ziemlich grün, dem Phyto sind die 10° egal 8o Es wächst und wächst.

    Die Butterfische haben keine Schwimmblase und schwimmen auch mal anders herum, bzw. liegen auch auf der Seite.

    Am 11.1. wurde gemessen:

    Um die 15mm hatten sie da.


    Am 24.1., noch völlig gaga mit Licht.


    Wenn sie einen schocken wollen, legen sie sich einfach wie tot auf den Boden:


    Seit heute gehen sie mehr zum Bodenleben über, die ganze Zeit waren sie hauptsächlich in der Wassersäule unterwegs, jetzt schwimmt man nur noch, wenn mal nichts brauchbares an Futter vorbei kommt.

    Ansonsten liegt man übereinander einfach herum.


    Im Frühjahr kann man in Norddeich im Hafen viele kleine Butterfische in den Algen an den Schwimmstegen fangen. Ich werde demnächst man versuchen, was sie von Algen halten.

    Moin :wink:

    Seit 3 Wochen ziehe ich kleine Butterfischlarven groß. Den Anfang (die ca. erste Woche) hat Maria im Nordseeaquarium Borkum erledigt (im Winter ist es mit den Fährfahrten immer etwas tricky). Und ja, kleine Butterfische erblicken im Winter das Licht der Welt.

    Auf jeden Fall war im großen Eckbecken vor vier Wochen Halligalli, alles total aufgeregt unter der Wasseroberfläche. Maria ist gucken gegangen, schwammen unterhalb der diggen LED-Leuchte jedemenge kleiner Larven (die hatten die Fische angelockt, lecker Fresschen). Mit einem feinen Kescher hat Maria gefangen was ging, in ein großes Glas gepackt, etwas belüftet und mit Nauplien versorgt. Ich habe die Rasselbande (aka Glasnudelsalat) dann mitgenommen.


    Ich hatte zwischen den Jahren einen Newsletter bekommen und bin dann auf deren HP und habe dort einen Aufzuchtring entdeckt (https://www.nature2aqua.de/produkt/aufzuchtring/). Ich fand den aber bisschen klein und habe ihn größer nachgebaut, aus einem Acrylring (15cm Durchmesser, 13cm Höhe, die Maße waren Zufall, er ist aus der Krabbelkiste eines Onlinehändlers), mit Sekundenklebergel noch ein Siebgewebe drunter und mit Silikon den Schwimmring drumherum und schon passt das wunderbar in einen ollen 10-Liter-Dennerle-Cube.


    Da waren sie ca. 12mm lang.


    Es war anfangs noch unklar, wer die Eltern sind :hae2: Infrage kamen Fünfbärtelige Seequappe (Marias Tipp), ich war für Butterfisch. Nach einiger Recherche fand ich den Tipp, woran man Butterfischlarven erkennt, sie haben unterhalb des Darms eine dünne schwarzgepunktete Linie und die war vorhanden.

    Tote Butterfischlarve, einige haben nicht gefressen und haben sich gleich zu Anfang verabschiedet. Vorteil, sie hielt wenigstens still. Hier kann man die Linie unterhalb des Darms erkennen.

    Und hier auch sehr gut.

    Ja, ich bastele meine Kreisel selbst. Ich klebe die Kunststoffdosen mit dick Aquariensilikon auf Glasscheiben auf (am günstigsten sind Glasbilderhalter aus dem Sonderpostenmarkt).

    Ich züchte ja nur krabbeliges, aber wenn die sich länger ablegen, ist die Gefahr groß, dass sich Bakterien und Co. die sich auf Futterresten am Boden bilden und vermehren, auf die Larven gehen.

    Meine Thorlarven waren solche Spezis, die sind von daher gekreiselt.

    Seit gestern abend habe ich Borstenkrabben-Larven, die lagen mir auch zu viel auf dem Boden, die habe ich jetzt auch in den Kreisel gepackt. Sicher ist sicher!

    Meine bisherigen Krabbenlarven waren immer sehr mobil...


    Ich verwende günstige Haribo-Kreisel, wär' vielleicht auch was zum Ausprobieren ob das besser klappt.

    Der erste Ansatz wurde nix, den hat die junge Mama (wäre 'ne gute Mama für eine Sendung à la Teenies werden Mama) aussortiert. Sie hatte 1-2 Tage darauf neue Eier in der Klappe, die hat sie nach knapp 3 Wochen Tragzeit gestern abend entlassen.

    Ca. 100 Larven habe ich abgesaugt, den größeren Teil verfüttert.

    Da die Larven nicht so gut in der Wassersäule blieben und sich oft am Boden niedergelassen haben, habe ich sie in einen ungeheizten Kreisel (~17-18°) gesetzt. Zu Fressen gibt's erst mal Brachionus und ab heute abend auch ein paar frisch geschlüpfte AF430. In einem Bericht stand drin nur Nauplien, in einem anderen anfangs Brachionus und dann Nauplien. Die Larven sind recht winzig, immerhin passten ca. 400-500 davon unter die Bauchklappe einer Krabbe mit 12mm Carapaxbreite!

    Der Mix aus Brachionus und Nauplien war bisher meist von Vorteil (auch bei anderen Dekapodenlarven).


    Die junge Krabbenmutti.


    Larven unter dem Mikroskop:

    Moin zusammen ^^

    In den nächsten Tagen erwarte ich Larven meiner Europäischen Borstenkrabbe :freude

    Das hat mich viel Geduld gekostet, denn vor gut 1 1/2 Jahren ist mein Borstenkrabbenweibchen gestorben. Es hatte einmal Eier, die aber nicht befruchtet waren.

    Seit dieser Zeit war das Männchen Single und eine Borstenkrabbe aufzutreiben ist nicht einfach fie Im Juli hat es endlich geklappt und es zog ein winziges Krabbenmädel hier ein. Die Borstenkrabben sind sowieso kleine Krabben, die Panzerbreite beträgt max. nur 2cm.


    Die große Krabbe ist das Männchen, die kleine das Weibchen.


    Die beiden Krabben bewohnen einen Stein mit sehr vielen Höhlen (den habe ich schon ewig, da wohnte mal ein Fangi drin).

    Hier das Weibchen.


    Mit den frisch befruchteten Eiern.


    Heute konnten die Eier schon gucken search

    Ausschnittvergrößerung:


    Wie lange Madame trägt, keine Ahnung.

    Bisschen was habe ich gefunden: Futter sollen anfangs Brachionus und Nauplien sein.

    Heute nacht gab's Ausfälle, die habe ich gerade vom Boden abgesaugt.

    Aber es leben noch welche!

    Gestern abend hatte ich mal eine Larve rausgefangen, bei den oben in der Wassersäule schwimmenden hatte ich null Chance, eine kurz über dem Boden habe ich erwischt (ich denke, das waren die, die heute früh tot waren).

    Von oben...


    Auf der Seite liegend:

    Ist aus mehreren Aufnahmen meines Mikroskops zusammengesetzt.


    Eineinhalb Tage haben sie jetzt, das letzte mal war nach einem halben Tag schon zopp.

    Moin...
    Gestern Abend gab's Larven.
    Das schöne ist, wenn das Licht im Aquarium ausgeht, sind sie 15min später da. Auch wenn es draußen noch hell ist.
    Ich habe meine nicht sichtbaren Acartia aus dem Gurkenglas abgesiebt und in den zur Hälfte befüllten Kreisel gegeben.
    Dort hatte ich schon die mit der Larvenfalle abgefischten Larven drin.
    Ich habe ca. nur 10% der Larven abgefischt. Ich brauche ja auch ausreichend Futter.

    Die Nachtbeleuchtung habe ich mit meiner Garten-LED realisiert.
    Heute morgen sind die Larven noch lebendig, schon mal ein Fortschritt gegenüber dem letzten Versuch.

    Die nächste Meldung gibt's heute Abend, ich sitze gerade auf der Borkumfähre.

    Moin Wolfgang,

    das wäre super!! :hug:

    Das Männchen sitzt schon wieder erwartungsvoll in der Tonröhre und wartet. Sie schwimmt noch draußen herum, ich meine, ihr Bauchumfang wird schon wieder größer.

    Ich gebe jetzt noch Lobstereier ins FroFu, vielleicht nutzt das was :larve:


    Ich hatte diesmal etwas mit Tetraselmis eingegrünt, bringt das was? Am nächsten Mittag waren sie im Fischhimmel, weil verhungert. Meine dicken Brachionus waren einfach zu groß. Ich hatte aber ausgesiebt, mit einem 120er Sieb.


    Und, welche Gefäße nutzt ihr? Und wie stark belüften? Ich hatte jetzt erst mal eine große hohe Glasvase genommen und die von außen beheizt (25-26°) und da hinein ein Luftröhrchen, es waren ca. 2 Blasen/s.

    Alternativ habe ich noch einen Kreisel (Haribo, doppelt hoch).

    Moin zusammen...

    Ich habe seit einigen Wochen ein "gebrauchtes" Pärchen E. atriventris und es hatte jetzt das erste mal abgelaicht.


    Hatte schon mal jemand die Acartia tonsa als Erstfutter ausprobiert? 20 Tacken für ein kleines 10ml-Fläschchen ist für mich viel Geld, deswegen erst mal die Frage, ob Erfahrungen vorliegen.

    Das ist meine 5,5-Liter-Glasvase, mit einem Deckel aus Bastlerglas und einem Luftröhrchen würde ich das betreiben wollen.
    P1570285.jpg


    Die Vase kommt dann in eine Kunststoffbox und wird von außen auf zunächst 25° geheizt, wenn die Larven drin sind, dann langsam auf 28-29°C. So mein Plan...


    Edit: Die Larven schwimmen selbsttätig wunderbar! Ich würde das eh nur dafür nutzen, daß sich das Futter nicht komplett unten absetzt.

    Die Fütterung hatte ich so auch gefunden, das steht ja bei Google-Books drin.


    Dieses Gefäß deckt sich dann ja mit der Kugelvase halbwegs. Wobei dann noch nicht geklärt ist, wie man sie in die Megalopa bringt. Aber da kann man ja noch bißchen herumprobieren ^^


    Ich hatte mir das so gedacht, daß ich in der Kugelvase mittig am Boden das Luftrohr anbringe (senkrecht). Es darf nur echt nichts da sein, was eckig ist, woran das Rostrum kaputt gehen kann.

    Moin Rainer,
    kannst du mal in der Zuchtbibel nachgucken, ob da irgendwo noch was zu den Zuchtgefäßen steht?
    Der Text auf den Seiten 497-498 über N. maculatus/oshimai steht mir bei Google-Books zur Verfügung.

    Bei mir sind die Bilder da. Ich habe sie auch im Forum hochgeladen ?(
    Habe jetzt am Laptop, Tablet und Handy geguckt, überall da.


    Edit: Ich habe die Fotos alle gelöscht und noch mal hochgeladen. Jetzt zu sehen? Ansonsten habe ich keine Lösung, kenne mich mit Forenstrukturen auch nicht wirklich aus.

    Moin...
    Ich hatte mir im März ein Neopetrolisthes-Weibchen für mein vorhandenes Männchen gekauft.
    Wie ich feststellen konnte, war das Weibchen tragend und ich 4 Tage nach dem Erwerb des Krebses "Larvenmama".
    P3126370.jpg


    Neopethrolistes haben eine verkürzte Larvalentwicklung mit 2 Zoëa-Stadien und der Megalopa. Die Umwandlung zur Megalopa ist bisher im Labor noch nicht geglückt.
    Was ich herausgefunden habe, ist, daß die Temperatur recht hoch sein soll, 28-29° werden empfohlen.
    Das größte Problem sind die irrsinnig langen Rostren, die schnell zu Bruch gehen.
    Ricardo Calado muß wohl einiges an Aufzuchtgefäßen ausprobiert haben, aber der Artikel ist mir viel zu teuer, zumal ich nicht weiß, was da genau drinsteht.


    Ich hatte die Larven zunächst in einem kleinen Kreisel, in dem ziemlich viele Rostren zu Bruch gingen. In dem frisch gebauten größeren Kreisel ging es dann halbwegs. Als nächstes werde ich mir eine große Kugelvase besorgen, da ist die Chance, sich das Rostrum kaputtzumachen eventuell noch geringer.
    P3156517_kl.jpg


    Die Larven waren die größten, die ich jemals hatte, auch ohne Rostrum waren sie sehr groß. An Futter fraßen sie alles. Erste Nahrung waren ausgesiebte Tiggerpods, Nauplien waren auch überhaupt kein Problem.
    Die Larven manövrierten total geschickt vorwärts und rückwärts. Das konnte ich auch schon nach dem Entlassen beobachten, wie sie zwischen den Korallen durchgeschwommen sind.


    Bis in Zoëa II habe ich sie gebracht, dann ging's mit ihnen zu Ende. 11 Tage habe ich geschafft.
    P3246973.jpg


    P3246973_crop.jpg
    Hier sieht man die Pleopoden, die in Zoea II gebildet werden.


    Jetzt muß ich erst wieder ein Männchen besorgen, da das vorhandene spurlos verschwunden ist.


    Ich werde es auf jeden Fall wieder versuchen, sollte das Weibchen wieder tragen.

    Moin Rainer,
    ich bin auch immer noch am lesen über die kleinen Caprella, ich habe auch noch viele Artikel auf Halde, durch die ich mich noch durchlesen werde. Teilweise sind diese aber sehr widersprüchlich ?(
    Da das meiste auf englisch ist und mir da leider noch Fachvokabular fehlt, dauert das noch eine Weile ^^
    Im Moment beobachte ich noch sehr viel und mache viele Fotos und Videos.


    Auf jeden Fall sind sie was ihren Lebensraum angeht, nicht so wählerisch wie die Caprella von D. Knop auf den Gorgonien.
    Außerdem fressen die C. mutica einfach alles, was sie erwischen können. Sie fressen auch Detritus, suchen sogar den Bodengrund nach fressbarem ab und sollen auch Algen fressen.


    Ich werde hier dann immer wieder was ergänzen, wenn ich was neues gelesen oder beobachtet habe.


    Der Nachwuchs bringt sich einfach selbst groß. Nach ein paar Tagen gehen die dann ihrer Wege (das dürfte nach der ersten Häutung sein) und wachsen in einem irren Tempo!


    Wie eine Paarung verläuft, konnte ich noch nicht beobachten. Die Häutungen finden wohl fast nur nachts statt und nur danach können die Weibchen befruchtet werden, wie bei allen Krebstieren. Ob die Weibchen auch Sperma einlagern können, weiß ich noch nicht. Anders als bei Flohkrebsen tragen die Männchen die paarungsbereiten Weibchen nicht mit sich herum, sie belagern sie nur.