Beiträge von danbolz

    Endbericht zum 2ten Versuch:
    Die Larven lebenden noch ein paar Tage, starben aber fast leider bei der Umwandlung zur Megalopa. das schaffte nur eine, die dann nach einem Tag aber ebenfalls starb.


    Naja, immerhin hielten die sich schon recht lange und da meine Brachionus-Kultur(en) sich ganz gut halten, hoffe ich, beim nächsten Mal alles noch besser zu machen. Ich weiß ja jetzt, dass ich die frischen Larven nur ganz vorsichtig umsetzen muss und sich dann einfach selber überlassen sollte. ;)

    Ha, jetzt weiß ich, was letztes Mal falsch lief! Ich habe mir zu viele Mühe und Gedanken gemacht! :doh:
    Nachdem am 1.4. kurz nach dem Umsetzen die ersten Larven zu rasch eingingen, hatte ich weiter ab gesammelte in einem einfachen Behälter mit etwas Belüftung "zwischengelagert" - und denen geht es jetzt noch prima!


    Das aktuelle Setup sieht so aus, wie im nächsten Bild zu sehen:
    Das große Becken war eigentlich für die Larven gedacht, aber darin leben "nur noch" ein paar tausend Brachionus.
    Die Spaghetti-Box links ist das aktuelle Becken, in dem sich ca. 40 Krabbenlarven munter entwickeln. Sie haben sich schon wenigstens ein mal gehäutet, da ich Häutungsreste unter dem Mikroskop sehen konnte. Ab und zu fische ich ein paar Brachionus rechts ab und gebe sie links mit dazu.


    Also die simpelste Variante, die derzeit super funktioniert ist:
    Ein Blubberstein, der wegen der Lautstärke nicht mal durchgehend an ist (nachts aus), und eine Fußbodenheizung (die Becken stehen auf einem Heizkörper und kommen auf ca. 24°C).
    Sonst nix! Keine Beleuchtung, keine besondere Strömung. Wasserwechsel gab es bisher auch noch nicht, nur etwas frisches dazu. Ich werde aber wohl in den nächsten Tagen ein wenig "altes" Wasser abschöpfen.


    DSCI0794.jpg


    Hier ein paar aktuelle Mikroskopbilder (20 und 80 fach vergrößert ) :
    6154956.jpg
    6154745.jpg

    Da haben wohl meine asiatischen Tiere etwas mit unserer Kulturdurcheinandergebracht und gedacht, man müsse am 1. April Eierverstecken. [Blockierte Grafik: http://www.panzerwelten.de/forum/images/smilies/icon_wink.gif]


    Meine M. obesum haben mir gestern wieder einen großen SchwungEier/Larven beschert. Ich habe heraus gefangen so viele ich konnte, aber leider gab es über die letzte Nacht schon einige Ausfälle. Ich vermute, dass das an den Wasserwerten liegen könnte. Ich hatte zwei verschiedene Messgeräte für die Salinität genutzt und eben bemerkt, dass die leicht unterschiedlich werten. Muss die dringend mit einem dritten Gerät vergleichen, um herauszufinden, welches da falsch anzeigt.


    Naja, jedenfalls hatte ich noch Brachionus in einem Kreisel und somit dieses mal kleineres Futter für die Larven, die noch übrig sind. Wobei die erwachsen Brachionus etwa so groß sind, wie die Krabbenlarven. Da etliche der großen Brachionus derzeit Eipackete tragen, hoffe ich auf zusätzliches Minifutter. Es sind aber auch etliche winzige Brachionus in der Kultur, das sollte vorerst hoffentlich reichen.



    Mit meinen "alten" Artemia-Eiern habe ich schon einen Testlauf gemacht und die Schlupfrate ich normal hoch. Als Futter für die Krabbenlarven sind die aber wohl noch zu groß, worüber sich vermutlich noch heute meine Guppys freuen werden.
    Sollten die Krabbenlarven es dieses mal über ein paar Larvenstadien schaffen, dann gibt es später noch junge Artemia dazu.

    Danke an die Gratulanten. :)


    Wer genau die Eltern sind, ist schwer zu sagen, denn von der Art halte ich derzeit 7 Tiere, vier Weibchen und drei Männchen. Im Grunde sehen sie sich ja alle recht ähnlich.
    Das angehängte Bild ist schon etwas älter (fast 6 Jahre), da hatte ich dieses Tier gerade erst bekommen.
    Sonst nehme ich sie ja eher nicht auf die Hand. Mit der Hand erkennt man aber besser die Größe - vor allem im Vergleich zu den Minis. ;-)
    Derzeit ist dieses Tier in einem Haus, dass eine gut 1,5 cm größere Hausöffnung hat. Auf der Hand würden die Beine sicher nun schon meine gesamte Hand einnehmen!
    So groß, wie der Krebs auf diesem Bild, ist derzeit mein kleinstes Weibchen, alle anderen sind größer.


    Meine ältesten C. clypeatus sind aus den Jahren 2009 und 2010 (Anschaffungsdatum, da waren sie sicher schon einige Jahre alt). In 2013 habe ich noch ein einzelnes Abgabetier hinzubekommen.


    Eier legen sie seit 2013 regelmäßig im Juli. :)
    In der Karibik, wo sie her stammen, legen die Weibchen wohl auch alle auf einmal ihre Eier ab. Da gibt es diverse Videos im Internet, die zeigen, wie Massen von diesen Einsiedlern zum Meer wandern oder zurück. (Ein Beispielvideo)

    Hey Steffi,


    schön mal wieder von dir zu hören und dann auch gleich mit solch schönen Neuigkeiten!
    Gratulation zur Nachzucht! Ich hoffe alle 7 (? ich hoffe, ich habe richtig gelesen ;) ) kommen durch! :)

    So langsam machen sich die Kleinen. :)


    Es sind 25 kleine Minikrebse, die sich nun schon etliche Male gehäutet haben und auch schon 3-4 mal einen Hauswechsel in größere Häuser hinter sich haben. So sehen die nun aus:


    DSCI0669kl.jpg


    Sie sind jetzt rund vier Monate an Land und hier noch ein Video der kleinen vom Bild in Aktion:


    Seit heute steht es nun (für mich) fest, dass die Nachzuchten C. clypeatus sind. :)


    In den letzten Wochen hatte ich mich noch schwer damit getan, die Art genau zu bestimmen, denn bei älteren Tieren ist die Bestimmung über die Augenstile und Augen am zuverlässigsten. Bei so kleinen Krebsen sind die Augen und Augenstiele allerdings noch nicht voll entwickelt, so dass es darüber noch nicht 100% zuverlässig ist.


    Da im Grunde nur zwei Arten in Frage kommen, nämlich C. clypeatus oder C. brevimanus konnte ich heute die Bestimmung über die Farbe der Beine und der Punkte auf dem Körper vornehmen. Wie auf dem folgenden Bild deutlich zu erkennen ist, hat das Tier, welches sich ins Haus zurück gezogen hat, viele dunkle Punkte auf den Beinen. C. brevimanus hätten helle Punkte, ebenso wie die beiden anderen Arten, die ich noch halte. Die einzige Art in meinen Terrarien, welche diese dunklen Punkte hat, ist C. clypeatus.


    Die Augen des anderen Tieres haben nun auch schon fast die Form, die für C. clypeatus typisch ist:


    DSCI0474k.jpg


    Damit können diese kleinen Racker wohl nun als die erste dokumentiere in Gefangenschaft gelungene Nachzucht dieser Art angesehen werden! :-)

    Hallo Martin,


    wenn du es online bestellen willst, kann ich dir www.shop-meeresaquaristik.de empfehlen oder www.plankton-zoo.de. Ich habe beide Links schon mal auf die Zooplanktonsparten verlinkt. Es gibt sicher noch andere Online-Shops, da hilft die Suchmaschine deines Vertrauens. ;)


    Im "Kölle-Zoo" in Frankfurt habe ich schon Zoo- und Pythoplankton gesehen. Vermutlich haben das dann auch andere Filialen mit Meerwasserabteilung. Frag doch mal bei einem örtlichen Händler nach, der Meerwasserbedarf führt. Manche bestellen einem auf Wunsch solche Dinge.

    Versuch 3-2015 war leider nichts. Die Megalopa suchten sich keine Häuser und gingen auch nicht an Land. Mittlerweile sind alle verstorben. Ich fange also für die keinen eigenen Beitrag mehr an.


    Versuch 2-2015: (müsste heute Tag 87 sein)

    Es leben noch wenigstens um die 20 Tiere im Terrarium. Es könnten aber noch einige mehr sein, da sich immer welche verstecken oder zum Häuten weg sind. Genau 40 hatte ich in das Terrarium überführt. Vor knapp zwei Monaten gingen die ersten an Land.


    Von den letzten Megalopas hat es dann aber leider keine mehr geschafft.


    Gestern habe ich zum besseren Zählen zehn von den Kleinen in das Terrarium meiner Zebrarollasseln umgesetzt.


    DSCI0421kl.jpgDSCI0420kl.jpgDSCI0416kl.jpg

    Hi,


    heute mal eine Zusammenfassung des Versuchs im Vergleich mit dem letzten dieses Jahres und dem, der eigentlich danach anfing, hier aber noch keinen separaten Beitrag hat.


    Versuch 1, wo nur "Mini" an Land ging und nach etwas über einer Woche verstarb.

    erste Megalopa: Tag 28
    Hausinteresse: Tag 43
    Landgang: Tag 50



    Versuch 2, der von diesem Beitrag


    erste Megalopa: Tag 20
    Hausinteresse: Tag 28
    Landgang: Tag 38


    Versuch 3
    erste Megalopa: Tag 28
    Hausinteresse: bisher (Tag 39) nicht
    Landgang: bisher (Tag 39) nicht


    Beim ersten Versuch hatte ich meine Violascens in Verdacht. Auf Grund der Entwicklungszeit schätze ich, dass es im Versuch 3 dieselbe Art ist. Ob es wirklich Violascens sind, weiß ich aber erst sicher, wenn welche an Land sind und dort so lange überleben, bis die Unterscheidungsmerkmale eindeutig zu sehen sind.


    Versuch 2 scheint auf jeden Fall eine andere Art zu sein, da kämen bei meine derzeitigen Bestand C. clypeatus, C. rugosus oder C. brevimanus in Frage. Das Ableichen fiel allerdings genau in den Zeitraum, in dem Clypeatus normaler Weise ihre Larven entlassen. Es könnte sich allerdings auch um einen Mix handeln, denn bei der großen Menge an Larven von Versuch 2 waren sicher einige Weibchen daran beteiligt.


    Da es bisher nur Laboraufzuchen von C. compressus gab und echte Nachzuchten von Tieren, die in Gefangenschaft leben, von C. violascens und C. variabilis und ich bis auf C. violascens keine der Arten besitze, C. violascens aber eigentlich ausschließe, könnten es wirklich die ersten Nachzuchten dieser Art sein. Welche Art es nun genau ist, bleibt aber noch abzuwarten, weil die Erkennungsmerkmale noch nicht so deutlich zu sehen sins.

    Hi,


    der erste Versuch wurde vorgestern von mir beendet, da ich keine lebende Krabbenlarve mehr sehen konnte. Das Wasser habe ich extra nochmal durchgesiebt, aber da waren leider nur noch Salinenkrebse drin.


    Da ich von den letzten Aufzuchten der Krebse und Krabben noch einiges an Grünwasser übrig habe, werde ich wohl einfach mal einen der Kreisel weiter laufen lassen und dort schon mal Brachionus einsetzen.


    Der Beitrag hier kann ruhig offen bleiben, denn ich hoffe doch, dass das nicht der einzige Versuch war.


    Hi Wolfgang,


    auf was genau beziehst du dich bei dem Ansatz?
    Auf die Krabbenlarven scheint es keinen Einfluss zu haben, ob sie inPhythoplankon schwimmen oder nicht. Da habe ich nur fettere gut genährte Salinenkrebse. ;)


    Brachionus hatte ich schon mal bei denLEK-Larven, aber denen waren die wohl zu klein. Zumindest nahmen dieBrachionus nicht ab.
    Da sich damals die Brachionus lange imGrünwasser mit Nannochloropsis salina hielten, denke ich, dass sie meine erste Wahl sind. Natürlich gibt es noch anderes sehr kleines Zooplankton,aber mit anderem habe ich noch keine Erfahrung.

    Tag 11:
    Sieht leider gar nicht mehr gut aus. :(


    Es schwimmen nur noch ganz wenige Larven herum, die versorge ich natürlich weiter, solange es geht. Die paar, die jetzt noch leben, sehe ich immerhin jagen. Vielleicht schaffen es ja einige wenige.


    Offenbar brauchen die viel kleineres Futter. Die Artemien werde kaum gefressen, selbst wenn sie noch so frisch geschlüpft sind. Ich gehe daher davon aus, dass die größeren Verluste der letzten Tage einfach auf fehlende Nahrung zurückzuführen sind.
    Vor dem nächsten Versuch besorge ich mir irgendwelches kleinere Futter, wie Brachionus oder so.

    Hi,


    Ein Wochenendupdate:


    In den letzten Tagen war es ruhig. Ein Großteil hat sich versteckt,
    vermutlich steht eine Häutung an. Einige sind aber immer unterwegs und
    schon deutlich gewachsen/entwickelter.


    Heute habe ich noch zwei neue Hausbesitzer ins Übergangsbecken setzen können und von da zwei Landgänger in das Terrarium. damit sind dort schon 35 Tiere!


    Vorhin habe ich dann wieder ein paar Nahaufnahmen gemacht. Wie groß sie
    im Original etwa sind, kann man vielleicht am Bild mit meiner Hand
    abschätzen. ;)


    DSCI0120.jpg


    DSCI0127.jpg


    Noch mehr Bilder gibt es im Blog.