Larvenkreisel - Larven werden zum Gitter gezogen

  • Hallo Zusammen,


    wir haben seit ein paar Jahren ein 300L Meerwasseraquarium und überlegen schon länger mal zu versuchen ein paar Larven einzufangen und aufzuziehen. Am Wochenende haben wir für den Anfang und um mal zu sehen was es überhaupt so an Larven gibt einen relativ einfachen Larvenkreisel/Falle gebaut der im großen Aquarium eingehängt ist und die Larven mittels Luftheber ansaugt und sie dann rotieren lässt. Die Trennung zum Becken ist, wie hier im Forum teilweise empfohlen, durch ein Artemia-Sieb von JBL gelöst. Das Design enstpricht grob dem von Chad Vossen. Unsere Dimensionen sind Breite/Höhe ca. 12 cm, Tiefe 7 cm. Der Ansaugbereich ist 3 cm breit und 7 cm tief.

    Es hat an sich ganz gut funktioniert und wir haben schon in der ersten Nacht Larven von Porzellankrebsen & Kükenthali-Garelen gefangen. Allerdings rotieren die Larven immer nur eine Weile und werden dann über kurz oder lang alle in das Sieb am Ausgang in der Mitte der Falle gezogen.

    Daher die Frage - gibt es einen Trick um das zu verhindern? Muss man bei den Dimensionen irgendwas beachten? Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass unsere Falle mit 7 cm zu tief ist oder, dass das Artemia-Sieb relatv zur Größe der Falle zu klein ist (und daher ein zu großer Sog entsteht). Irgendwie müsste man die Larven ja dauerhaft in der Mitte des Kreisels halten.

    Ich bin dankbar für jeden Tipp,

    viele Grüße

    Arne

  • Hallo Arne,


    erstmal herzlich willkommen.


    Diese Larvenfallen eignen sich nur zum abfischen/fangen der Larven. Durch die Strömung werden die Larven über kurz oder lang immer Richtung Sieb gedrückt.


    Besser wäre es über einen separaten Kreisel . Schau mal in diesem Bericht.

    Aufzuchtkreisel.jpg

  • Hallo Rainer,


    vielen Dank für die superschnelle Antwort und den Hinweis zum Bericht!

    Dann ist am Wochenende wohl wieder basteln angesagt :)


    Eine Frage stellt sich mir noch - ich habe in verschiedenen Foren Berichte zu Kreiseln gelesen die dem Kreisel in dem von dir verlinkten Bericht ähneln, die allerdings mit einer "normalen" (Wasser)Pumpe betrieben werden. Argument war immer, dass die Blasen von einem Luftheber vor allem empfindlichen Larven schaden können. Funktionieren diese Konzepte dann alle nicht richtig? Eigentlich benötigen ja alle Kreisel mit Wasserzufuhr einen Ablauf und müssten dann auch die gleichen Probleme haben, oder?


    Vielen Dank,

    Grüße

    Arne


    P.S.: übrigens hat es uns sehr gefreut als wir dieses Forum gefunden haben und wir sind schwer beeindruckt von all euren Zuchtbemühungen und Erfolgen :thumbup:

  • Hallo Arne,


    danke für das Lob.

    Die einen betreiben den Kreisel als geschlossenes System, d.h. mit Lufthebern.

    Wenn Du einen Kreisel mit außenliegender Förderpumpe betreibst benötigst Du wieder einen Filter und da besteht wieder die Gefahr daß die Larven angezogen werden oder du hast einen Überlauf.